Publishing Design

Built to Grow – Blending Architecture and Biology

Built to Grow – Blending Architecture and Biology
Eds. Barbara Imhof, Petra Gruber, Foreword by Rachel Armstrong
Design Concept and Graphic Design by Alexander Ach Schuh

Published by Birkhäuser, Edition Angewandte, January 2015
ISBN: 978-3-0356-0747-5

The book presents ideas, approaches and concepts for grown structures developed by an interdisciplinary team from the fields of architecture, art, biology, robotics and mechatronics. The core part of the book establishes the relevance of the two and a half year artistic research work conducted under the project name GrAB – Growing As Building. This includes hands-on experiments in a biolab with biological role models such as the pathfinding slime mould, mycelium structures and metabolic systems around a novel 3D mobile printer. Excerpts from conversations with different experts about agency, emergence and resilience, and a discussion about the immanent values and ethical aspects of this research are reflected to contextualise the work within our world of change.

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Women’s:Museum. Curatorial Politics in Feminism, Education, History, and Art

| Women’s:Museum. Curatorial Politics in Feminism, Education, History, and Art | Frauen:Museum. Politiken des Kuratorischen in Feminismus, Bildung, Geschichte und Kunst

| Edited by | Herausgegeben von | Elke Krasny + Frauenmuseum Meran
| Visusal Concept + Graphic Design by Alexander Ach Schuh

Initiating a dialogue between the network of women’s museums and feminist practices in curating, this volume gathers different perspectives from art historians, artists, curators, educators, historians, human rights activists, museum directors, researchers, scholars, and theorists. It juxtaposes essays, interviews, email dialogues, and excerpts from the transcripts of two symposia on Women:Museum hosted at the Vienna City Library and at the Meran Women’s Museum. Resulting in a contemporary transnational historiography, this compendium charts issues of feminist strategies in and out of the museum, and examines public engagement through curatorial activism.

Contributors | Mit Beiträgen von: Gudrun Ankele, Vida Bakondy, Barbara Blasin, Carla Bobadilla, Angela Dimitrakaki, Petja Dimitrova, Elisabeth von Dücker, False Hearted Fanny, Nicoletta Favout, Eva Geber, Li Gerhalter, Susanna Gyulamiryan, Daniela Hammer-Tugendhat, Amelia Jones, Elke Krasny, Rudolfine Lackner, Igor Markovic, Suzana Milevska, Lara Perry, Stefania Pitscheider Soraperra, Sigrid Richter, Dorothee Richter, Astrid Schönweger, Mansoureh Shojaee.

Introduction by Elke Krasny
Contents | Inhaltsverzeichnis

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15,5 x 23,5 cm
Broschur, zahlr. Abbildungen
german/english | deutsch/englisch
332 pages | Seiten

Löcker Verlag Vienna, 2013
€ 24,80

ISBN 978-3-85409-624-5

Architecture in Linz 1900–2011

Architektur in Linz 1900-2011
Architecture in Linz 1900-2011

Autoren | Authors
Andrea Bina, Theresia Hauenfels, Elke Krasny, Isabella Marboe, Lorenz Potocnik
Fotografien | Photography
Gregor Graf http://www.gregorgraf.net/
Beiträge | Essays
by Peter Arlt, Ulrich Aspetsberger, Martin Fritz, Bernhard Gilli, Michael John, Walter Kohl, Erhard Kargel, Elke Krasny, Wilfried Lipp, Thomas Philipp, Wilfried Posch, Lorenz Potocnik, Gerhard Ritschel, Bernd Vlay, Christoph Wiesmayr
Herausgegeben von | Edited by
Andrea Bina und Lorenz Potocnik
Gestaltung | Grafic Design
Alexander Ach Schuh, Mitarbeit: Martina Fuchs

Springer Verlag, 2012, 324 S. 241 Abb. in Farbe. Brosch.
DEUTSCH ISBN 978-3-7091-0825-3

Springer, 2012, 324 p. 241 illus. in color. Softcover
ENGLISH ISBN 978-3-7091-0831-4

Handlicher Architekturführer im taschenfreundlichen Format. Derzeit einziger Führer für die Stadt Linz. Herausnehmbarer Plan zum leichteren Auffinden der Objekte.

Handy architecture guide in pocket friendly format. At the moment the one and only architecture guide for Linz. Detachable fold out plan for easy to find objects. Architectural Guide for the City of Linz, including new photographs of all buildings described. Contains also a fold-out city map indicating the projects.

Der Architekturführer erzählt die Linzer Baugeschichte der letzten 110 Jahre. Über das Moment des Gebauten wird u.a. dem Linzer „Stadtgefühl“ nachgespürt, historische Typologien unterschieden oder die wechselvolle Geschichte der Stadt vermittelt. Neben den wesentlichsten 200 Bauwerken aller Typen beinhaltet das Architekturbuch daher auch eine Reihe stadt-spezifischer Miniessays: Verschwundene Orte werden besprochen, starke Veränderungen dokumentiert oder Linzer Phänomene beschrieben. Das Buch wendet sich sowohl an ein versiertes Fachpublikum als auch den interessierten Laien oder Tourist. Alle Häuser wurden neu fotografiert. Enthält auch einen ausfaltbaren und herausnehmbaren Stadtplan mit den eingezeichneten Projekten.

 

HALLO IRRGAST – SYMPOSIUM + AUSSTELLUNG

Wissenschaft und Kunst beflügeln einander. Dazu müssen sie gelegentlich (ent)gegenfliegen, ihr angestammtes Gebiet verlassen oder zumindest die Grenzen aufmachen. Die Universität für Bodenkultur Wien bietet Ausnahmegästen ein Forum für Symposium und Ausstellung. Symposium und Ausstellungseröffnung: 28. Oktober 2010

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Entlang der Grenze

Barriere und Übergang

Entlang der Grenze. Residenz Verlag 2009

Fährt man durch die Grenzregion zwischen dem Waldviertel und Tschechien, trifft man auf Bauwerke, die in ihrer Typologie klassisch für Übergang und Barriere zwischen zwei Ländern stehen: Burganlangen, Brücken, Zollhäuser. Bei der Auswahl der 24 Objekte für den zweiten Band der Buchreihe „Einblicke – Ausblicke“ wurden einerseits Bauten ausgewählt, die genau dieser Thematik entsprechen, andererseits auch solche, die durch ihre Lokalisierung in der Grenzregion spezifisch sind

Herausgeber: Kunstbank Ferrum – Kulturwerkstätte
Texte: Theresia Hauenfels, Thomas Jorda
Fotografie: Michael Inmann
Gestaltung: Alexander Ach Schuh, Martina Fuchs
220 Seiten, Format 230×250 Hardcover
ISBN: 9783701731565, EUR 29,90 / sFr 48,90

Other Places. Aufbruch in die Nähe. Wien Lerchenfelder Straße

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Aufbruch in die Nähe. Wien Lerchenfelder Straße
Other Places. Vienna Lerchenfelder Street

Mikrogeschichten zwischen Lokalidentitäten und Globalisierung. Mit 12 Essays zu sozialen Kunstpraxen, kritischer Stadtplanung und Straßenprojekten in Amsterdam, Bremen, Hamburg, Köln, Wien und Zagreb | Micro-histories between local identitites and globalization. With 12 essays on socially engaged art practices, critical urban planning and street projects in Amsterdam, Bremen, Hamburg, Cologne, Vienna and Zagreb

Textbeiträge von | Contributors: Lucia Babina, Angela Heide, Andrej Holm, Christa Kamleithner, Elke Krasny, Sonja Leboš, Siegfried Mattl, Peter Mörtenböck, Michael Müller, Sylvia Necker, Merijn Oudenampsen, Marjetica Potrc, Erol Yildiz
Herausgegeben von | Edited by: Angela Heide, Elke Krasny
Grafisches Konzept und Covergestaltung: Alexander Ach Schuh
Satz: Martina Fuchs

Wien | Vienna: Turia + Kant 2010, 224 S., 16,5 x 23 cm
ca. EUR 26,90, Paperback mit Klappen, ISBN 978-3-85132-588-1

Aufbruch in die Nähe/Other Places

Straßen sind Seismographen urbaner Transformationsprozesse. Die Wiener Lerchenfelder Straße ist der Ausgangspunkt dieses Stadtbuchs. Im Zusammendenken von Mikroebene und Makroebene, von örtlicher Spezifik in der Dimension globalisierter Kulturen, stehen die anderen Orte, die die Menschen in diese Straße mitbringen, im Zentrum der Stadtfeldforschung von Angela Heide und Elke Krasny. Ein Jahr lang sprachen Heide und Krasny mit Frauen und Männern, die hier arbeiten. Die Begegnungen fanden statt im Weltladen, im Zuckerlgeschäft, in der Änderungsschneiderei, der Greislerei, den Buchhandlungen, der Pizzeria, dem Eissalon, dem Plattengeschäft, den Modesalons … Die Diversität von Herkünften und Lebensstationen, wie Floridsdorf, Samarkand, Blistrup, Bozen, Lissabon, Luanda, Kabul, Sieghartskirchen, Wolfsgraben, Zürich, Derby, Orsova oder Bangkok, bildet die Basis des Wissens im gegenwärtigen Handeln entlang dieser Straße.

Heutige Stadtforschung muss nach dem Woher fragen, um ein Wo begreifen, ein Wohin in den Bick nehmen zu können. Die konzeptuelle Verbindung von Mikro und Makro eröffnet Themen und Bezüge, die in ihrer Bedeutung weit über die Lerchenfelder Straße hinaus reichen. So ist das aktuelle kollektive Portrait der Straße in eine Reihe von Essays eingebettet. Diese stellen künstlerisches und forschendes Arbeiten mit exemplarischen europäischen Straßen in Amsterdam, Bremen, Hamburg und Zagreb vor und untersuchen Fragestellungen, die sich aus der Lerchenfelder Straße entfalten, wie Identität, Globalisierung, Einkaufsgewohnheiten, Migration, andere Planungskonzepte oder den gemeinsamen öffentlichen Raum.

Wien Lerchenfelder Straße

Ein Projekt von Angela Heide und Elke Krasny (Gesellschaft für Kulturanalytik und artminutes)

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Urban Curators: Angela Heide und Elke Krasny
Ausstellungsgestaltung: Alexander Ach Schuh
Ausstellung: 1. Oktober  bis 15.  November  2009

2. Oktober 2009 – Kuratorinnenführung, 19 Uhr

8. Oktober u. 29. Oktober 2009
Die Stadt zwischen uns. Leidenschaften, Interessen, Entdeckungen – ein Podium in zwei Abenden, 19 Uhr

31. Oktober – Die Spiele der Lerchenfelder Straße, 19 Uhr
An diesem Abend wird eine Auswahl der Lieblingskinder­spiele von Geschäftstreibenden an der Lerchenfelder Straße gemeinsam gespielt.

1. November – Die Filme der Lerchenfelder Straße, 11 Uhr
An diesem Tag wird eine Auswahl der Lieblingsfilme von Geschäftstreibenden an der Lerchenfelder Straße gezeigt.

Alle Veranstaltungen im Treffpunkt Lerchenfeld,
Lerchenfelder Straße 141, 1070 Wien

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ARCHITEKTURLANDSCHFT NIEDERÖSTERREICH

INDUSTRIEVIERTEL

Elke Krasny, Theresia Hauenfels, Fotografie: Uwe Hauenfels, Gestaltung+Satz: Alexander Ach Schuh
Juni 2009; 264 Seiten, Pustet Verlag, ISBN 9783702505523, 11,5 x 19 cm, Broschur

Bislang erschienen vier Bände des Architekturführers “Architekturlandschaft Niederösterreich”. “Mostviertel” (Verlag Anton Pustet, 2007), “Industrieviertel” (Verlag Anton Pustet, 2009), Waldviertel (Verlag Springer WienNew York, 2011), Weinviertel (Verlag Springer WienNew York, 2012). Alle von Alexander Ach Schuh gestalteten Bände zeigen nach Regionen geordnet auf jeweils einer Seite ein Bauwerk mit Beschreibungen in deutsch und englisch. Eigens gestaltete Übersichtskarten verorten die beschriebenen Bauten, die Region und deren Baugeschichte betrachtende Essays ergänzen die Architekturführer.

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Kulturstadtführer Waidhofen a.d. Ybbs

Client: Stadtgemeinde Waidhofen a.d. Ybbs
Visual concept + graphic design by Alexander Ach Schuh (2007)

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„Stadt und Frauen“ in der Wienbibliothek

Ausstellungs- und Buchgestaltung
| Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien
| Ausstellung der Wienbibliothek im Rathaus

| 24. Oktober 2008–31. Juli 2009
| Idee, Konzeption und kuratorische Leitung Elke Krasny,
| Ausstellungs- und Buchgestaltung + Grafik: Alexander Ach Schuh

Ausstellungsansichten

Buch zur Ausstellung
Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien
Elke Krasny, Hg. Wienbibliothek im Rathaus, Metro Verlag Wien, 2008
Buchgestaltung, Grafik und Satz: Alexander Ach Schuh

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Wenn wir uns durch den öffentlichen Raum der Stadt bewegen, dann ist unser Wahrnehmungshorizont ein gegenwärtiger. Die Schichten der Vergangenheit sind in unterschiedlicher Weise im Gegenwartsraum präsent. Straßennamen, Platznamen, Denkmäler, Statuen, Gedenktafeln – die kollektive Erinnerungsorientierung ist zu einem großen Teil männlich geprägt. Wir kennen Mozarts Wohnungen oder Beethovens Übersiedelungen, doch Rosa Mayreders Übersiedelungen, Elise Richters Wohn- und Arbeitsorte, Betty Paolis Lebens- und Schreibsituation oder Margarete Schütte-Lihotzkys Wohnung wie Atelier sind an der Oberfläche nicht oder nur wenig präsent. Wir sprechen fließend von der Grillparzer-Wohnung, die jedoch eigentlich die Wohnung der Schwestern Fröhlich war, nach denen wiederum ein Gemeindebau benannt wurde.

Die Ausstellung “Stadt und Frauen. Eine andere Topographie von Wien” versammelt knapp 300 Kurzbiografien, die topographisch verankert sind. So erweisen sich Prater, Praterstraße und Nebenstraßen beispielsweise als veritabler Boulevard der Frauen. Von der im Prater auftretenden Antonie Mansfeld über die in den Praterauen malende Tina Blau, vom Geburtshaus Lise Meitners in der Heinestraße zu Berta Szeps verh. Zuckerkandl, die in derselben Straße, also der Heinestraße geboren wurde, über die Schauspielerin Fritzi Massary in der Praterstraße bis zu Ottilie Bondy, der Präsidentin des Wiener Hausfrauen-Vereins, oder der Schauspielerin Josephine Gallmeyer, als weiblicher Nestroy gehandelt, für deren Totenzug sogar die Praterstraße für den Verkehr gesperrt wurde. An Jetty Strauss lässt sich hier ebenso denken wie an die Frauen, die im Umfeld des Büros für die Weltausstellung für den Pavillon der Frauen-Arbeiten aktiv wurden – übrigens war es in Wien 1873 das erste Mal, dass Frauen und ihre Arbeiten mit einem eigenen Pavillon auf einer Weltausstellung repräsentiert waren.

Über das System der Verortung wird klar, wie Ort und Erinnerung zusammenspielen können, wo Medizinerinnen oder Architektinnen, Komponistinnen oder Pädagoginnen, Malerinnen oder Tänzerinnen, Musikerinnen oder Physikerinnen wohnten, lebten, arbeiteten. Gegenden können dadurch zu Erinnerungsballungszentren werden, die aktuelle Stadtwahrnehmung verändert sich entlang der freigelegten weiblichen historischen Tiefenschichten. Biografien hinterlassen im übertragenen Sinn Wege durch die Stadt – Geburt, Schule, Studium, Leben, Wohnen, Arbeiten, – alle diese Orte verknüpfen sich zu einem Weg. Aber auch städtische Wege können zu aktualisierenden Erinnerungspfaden werden, entlang derer sich die Geschichte der Stadt als Geschichte von Frauen selbstverständlich entfaltet.